Im neu eröffneten Schaubereich der Appenzeller Schaukäserei in Stein kommt ihr dem Geheimnis des würzigen Appenzeller Käses so nahe wie sonst nirgends. Der neue Rundgang ist interaktiv aufgebaut und auch dank dem „Chäsli Jakob“, einer kleinen Maus, die mit Hilfe einer gesprochenen Geschichte die Kinder unterhält und informiert, ist die Schaukäserei perfekt für einen Familienausflug, egal ob bei Regen oder Sonnenschein. Der Spielplatz mit Riesen- Appenzeller-Käse, der sich als rasante Rutschbahn erweist, lässt zusätzlich die Kinderherzen höher schlagen.

Stein ist mit dem PostAuto in kurzen 17 Minuten von St.Gallen oder Herisau her erreichbar. Eine PostAutofahrt ist nicht nur ein Erlebnis für eure Kinder, bestimmt sind auch Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland begeistert. Die Schweizer Traditionen „PostAuto“ und „Käse“ sozusagen in einem.

Bereits vor dem Eingang der Schaukäserei gibt es etwas zu entdecken.

 

Ein neues Ausflugsziel in der Ostschweiz hat seine Tore geöffnet

Jein, so neu ist das Ausflugsziel natürlich nicht, ABER am 1. Dezember 2017 hat die Schauchäsi Stein ihre Tore zum komplett überarbeiteten Schaubereich geöffnet. Mit viel Liebe zum Detail wurde ein neuer Rundgang geschaffen, der für Erwachsene wie auch für Kinder ganz viele Highlights bereit hält. Ich war mit meiner Familie vor Ort und habe für euch getestet und natürlich auch gestaunt!

 

Ein leeres Säckli, einen Schlüssel und „es Vesper-Tröckli“

All das gibt es für jede Besucherin und jeden Besucher gleich beim Eingang. Meine Kinder waren da schon hin und weg, Geschenke, ja damit kriegst du sie :-). Bereits bei der ersten „Station“ entdeckten wir die ersten Schlüssellöcher, die es zu öffnen galt. Die verschlossenen Türchen und Kästchen begleiten einen während des gesamten Rundgangs. Immer auf Kinderhöhe ist eine Tür eingelassen, die, wenn man sie mit dem Schlüssel öffnet, die Geschichte vom „Chäsli Jakob“ erzählt, mehr davon im nächsten Abschnitt.

In der Appenzeller Schaukäserei in Stein gibt es hinter verschlossenen Türchen und Kästchen allerlei zu entdecken.
Der Rundgang ist interaktiv aufgebaut. Während man einiges über die Käseherstellung selbst, das Appenzeller Land und seine Bräuche erfährt, ist man immer wieder aufgefordert, seinen Schlüssel einzusetzen und natürlich eine kleine Kostprobe aus seinem eigenen Vesper-Tröckli zu nehmen. Die kleinen Appenzeller Käse-Kostproben waren bei meinen Jungs äusserst beliebt, sogar den „stinkigsten“ Appenzeller hat mein 2-jähriger ohne Gesichtsverrenkungen gegessen, das war mir neu.

In der Appenzeller Schaukäserei findet man auch traditionelles, z.B. zu den Silvesterchläusen.

Während des Rundgangs kommt man an Traditionellem, wie riesigen Kuhglocken und einem Geissbueb, vorbei und gelangt natürlich auch auf die Besuchergalerie, auf der man durch die Glasscheiben direkten Einblick in die Käseproduktion erhält. Auch hier haben wir viel Zeit verbracht, der Höhepunkt war aber, zumindest für meine Kinder, die letzte Station. An einer Kräuterbar werden 5 Kräuter präsentiert, die unter anderem für die typische Würze der Appenzeller-Käse-Sulz mit verantwortlich sind.

Eine Auswahl der Kräuter, aus denen die geheimnisvolle Kräutersulz gemischt wird.

Alle Besucherinnen und Besucher sind dazu aufgefordert, sich nun mit diesen Kräutern eine eigene Mischung zusammenzustellen. Es darf gemischt, gemörsert und gerochen werden. Abgefüllt in die erhaltenen Stoffsäckli könnt ihr die Mischung zuhause z.B. zum Würzen von Kartoffeln verwenden oder sie einfach aufhängen und den ausströmenden Duft geniessen.

Mit viel Mühe und Ausdauer wird in der Schaukäserei Appenzell die eigene Kräutermischung gemörsert.

Ganz geduldig werden die Kräutersäckli mit den Kräutern gefüllt.

Gleichzeitig hat man einen grandiosen Blick auf die Käselagerung (in den Regalen lagern bis zu 12’500 Käselaibe!!!), spannend ist es auch, zu beobachten, wie die Laibe rausgenommen und völlig automatisch mit der geheimnisvollen Kräutersulz bearbeitet werden, bevor sie für eine weitere Reifung wieder in den riesigen Regalen platziert werden.

Blick in die gigantische Lagerhalle der Appenzeller Schaukäserei Stein

 

De Chäsli Jakob

De Chäsli Jakob, eine kleine Maus, nimmt die kleinen Besucherinnen und Besucher mit auf eine Entdeckungsreise. Der Rundgang hält einige Türchen auf Kinderhöhe bereit, die die Kleinen mit ihren Schlüsseln öffnen können. Während die Kinder also auf den kleinen Holzschemmeli der Geschichte vom Chäsli Jakob zuhören, könnt ihr in Ruhe den Rest der Ausstellung geniessen.  De Chäsli Jakob ist auch vor der Schaukäserei auf dem abwechslungsreichen Spielplatz zu finden.

Der Chäsli Jakob führt die Kinder mit einer Geschichte zum hinhören durch die Ausstelliung.

Gespannt hören meine Kinder dem Chäsli Jakob zu.

 

Die Highlights meiner Kinder in der Schaukäserei Stein

  • Der Blick durch die Scheiben, runter in die Käseproduktion, hier haben wir viel Zeit verbracht
  • Noch mehr Zeit haben wir an der „Kräuterbar“ verbracht
  • Die vielen Türchen, die man mit dem eigenen Schlüssel öffnen konnte
  • Das Käselager mit Blick auf den Pflegeroboter, der die Laibe wendet und bearbeitet
  • der Spielplatz, bzw. die riesige Rutsche, die sich im Innern eines gigantischen Stücks Appenzeller Käse versteckt. Da wir die Chäsi im Dezember, bei starkem Schneefall, besucht haben, haben wir den Rest des Spielplatzes nicht getestet. Wir müssen im Frühling wiederkommen ;-). Der Besuch ist, abgesehen vom Spielplatz, also wunderbar geeignet als Schlechtwetterprogramm.

Nach einem erlebnisreichen Rundgang in der Schauchäsi, können sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben.Foto: Appenzeller Schaukäserei

Ab welchem Alter ist die Appenzeller Schaukäserei geeignet und wie viel Zeit muss man für einen Besuch einrechnen?

Ich war mit meinen beiden Kinder im Alter von knapp 2 und 5 Jahren da. Klar, der 2-jährige war noch zu klein um alles zu verstehen, amüsiert hat er sich aber trotzdem und es kam nie Langeweile auf. Je älter die Kinder, desto spannender ist es natürlich auch für sie. Wobei ich finde, wenn ihr euch als Eltern für die Käseherstellung interessiert, kann auch getrost mit einem Kleinkind ein Besuch gewagt werden.

Für einen Besuch mit Kindern würde ich 1 bis 1,5 Stunden einrechnen. Optional natürlich mehr, wenn noch Käsespezialitäten im Restaurant genossen oder der Spielplatz erkundet werden möchte.

Übrigens: Der Rundgang ist komplett rollstuhltauglich!


Öffnungszeiten

Die Schaukäserei ist täglich geöffnet. Es lohnt sich ein Besuch VOR 15.00 Uhr, da dann die letzte Käsekessi-Leerung ist.

Mai bis Oktober: täglich von 9.00 bis 18.30 Uhr
November bis April: täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr

24. Dezember bis 14.00 Uhr geöffnet
25. Dezember geschlossen


Eintrittspreise

Erwachsene ab 17 Jahren: CHF 9
Kinder 6-16 Jahre: CHF 6
Familien (2 Erwachsene, max. 4 Kinder): CHF 25


Anfahrt und Adresse

Appenzeller Schaukäserei AG
Dorf 711
9063 Stein AR
www.schaukaeserei.ch

Anfahrt mit dem PostAuto
Stein ist mit dem PostAuto in kurzen 17 Minuten von St.Gallen oder Herisau aus erreichbar.

PostAuto-Haltestelle: Stein AR, Post
Die Haltestelle befindet sich praktischerweise gleich gegenüber der Schaukäserei.

Anfahrt mit dem Auto
Es sind kostenlose Parkplätze vorhanden.

 

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Weitere Ausflüge mit dem Postauto:

Trottinett fahren und wandern auf dem Hohen Kasten: Wer wandern und Trottinettfahren verbinden möchte, ist auf dem Hohen Kasten genau richtig. Wie wir den Familientag erlebt haben findest du in meinem Erfahrungsbericht.

Freizeitpark Niederbüren – Schlechtwetterprogramm mit Austob-Garantie: Ein Ostschweizer Indoor Spielplatz mit allem was das Herz begehrt. Ein Ausflug lohnt sich auch bei wärmeren Wetter, in der Outdoor Abentüürwelt gibt es einen hohen Rutschenturm und natürlich auch Attraktionen für die Kleineren.

 

Was dich auch noch interessieren könnte:

ZickZackZuck ist ein Stoffladen in Stein AR, keine 20 Minunten von St.Gallen entfernt. Du findest hier herzigste Kinderstoffe.

100 Meter von der Appenzeller Schaukäserei entfernt, findest du den Stoffladen ZICKZACKZUCK. Bei Anina und ihrem Team, gibt es eine riesige Auswahl an den schönsten Kinderstoffen und Zubehör zum Nähen. Vielleicht kannst du deinen Besuch in Stein gleich noch mit einer kleinen Shopping-Tour verbinden?
ZICKZACKZUCK – das Stoffparadies im Appenzellerland