Transparenz: Der Text enthält Werbung (Reboarder Beratung Ostschweiz und Joie)

mit einem Tipp für eine persönliche Autokindersitzberatung (inkl. Reboarder) in der Ostschweiz. Damit du sicher sein kannst, dass der Autositz zu deinem Kind und deinem Auto passt!

Übrigens: Vor über einem Jahr habe auch ich mich bei Angela von Tschibis, der Reboarder Beratung Ostschweiz, beraten lassen. Dafür bin ich mit dem Auto meiner Eltern und meinem Sohn in ihren Beratungsraum gefahren. Vor Ort haben wir besprochen, was mir wichtig ist (z.B., dass der Sitz in verschiedene Autos passt, da wir mit unterschiedlichen Modellen unterwegs sind).  Ausserdem durfte mein Sohn probesitzen und schauen, wie wohl er sich in den einzelnen Sitzen fühlt. Aus dem schlussendlich ausgewählten wollte er übrigens gar nicht mehr aussteigen und der ist bis heute im Einsatz (mein Sohn ist mittlerweile über 3 Jahre alt). Mehr zum Angebot von Angela erfährst du weiter unten.


 

Wieso wir zwar kein Auto, aber Kinderautositze haben

Heute schreibe ich einen Beitrag, der irgendwie vom Thema her auf den ersten Blick gar nicht so recht hierhin passt. Viele Leserinnen und Leser wissen bestimmt, dass ich und meine Familie meist mit dem öffentlichen Verkehr oder dem Velo unterwegs sind, da wir kein eigenes Auto haben. Trotzdem fahren die Kinder mal im Auto der Grosseltern mit oder wir nutzen das Mobility-Angebot. In der ersten Schwangerschaft hatten wir (und das ohne eigenes Auto) irgendwie das Gefühl, „man braucht doch eine Babyschale“. Wir haben uns tatsächlich eine zugetan, aber ausser auf der Heimfahrt vom Spital lag mein Sohn eigentlich gar nie drin. Wir haben zwar mal einen Versuch gestartet, der aber rasch in herzzerreissendes Schreien überging und den wir deshalb abgebrochen haben. Und so haben wir die ersten drei Jahre ohne Autokindersitz verbracht und für uns hat das wunderbar gepasst. Als dann aber langsam die Geburt meines zweiten Kindes anstand, wollte ich sichergehen, dass die Grosseltern den Grossen auch nachts problemlos mit dem Auto abholen können. Ich habe mich also auf die Suche nach einem passenden Autokindersitz gemacht. Ich hatte ehrlich KEINE Ahnung, auf was ich schauen musste. Isofix? Musste ich erst googeln :-). Überfordert ab all der 1000 Informationen im Web und habe mich schlussendlich für einen Sitz  mit Fangkörper entschieden.

Rückwärtsfahren im Auto ist für Kinder sicherer. Hier mein Tipp für eine Reboarderberatung in der Ostschweiz.

 

Ein Reboarder – für mich wars klar!

Die nächste Autokindersitzfrage stellte sich danach erst wieder ca. 1,5 Jahre später, als der kleine Bruder immer älter wurde. Und je länger ich die Fakten studierte, desto logischer war es für mich, dass es dieses Mal ein Reboarder sein sollte, also ein rückwärtsgerichteter Sitz. Ich glaube, spätestens wenn man ein Video zum Thema „Crashtest Reboarder“ anschaut, kann man fast nicht mehr zurück.

Als ich nun die Anfrage vom Autositzhersteller Joie bekam, etwas über Reboarder zu schreiben, passte das wunderbar und ich habe mich richtig gefreut. Was mich nämlich bis heute verwundert, ist, dass ich erst ganz wenige Familien kenne, die ihre noch kleineren Kinder rückwärtsfahren lassen. Ich weiss bis heute nicht, an was es liegt und es ist wohl eines dieser Themen, die  super sensibel sind, man möchte ja niemandem auf den Schlips treten :-). Wer weiss, vielleicht erfahre ich ja nach diesem Bericht die Gründe, wieso sich die Reboarder bei uns einfach noch nicht richtig durchgesetzt haben, obwohl die Statistiken klar für sie sprechen. Die Empfehlung: Kinder sollten, wenn möglich bis 4 Jahre, rückwärtsfahren.


 

Neue Kindersitz-Norm i-size – Was ist das?

Seit 2013 ist in der Schweiz eine neue Kindersitz-Norm in Kraft, also eine neue Richtlinie. In jedem Sitz nach i-size muss das Kind bis 15 Monate rückwärts fahren. Man sieht, es findet zwar ein Umdenken statt, Sitze nach alter Norm sind aber nach wie vor erlaubt und dürfen verkauft werden (es dürfen aber keine komplett neuen Sitze nach alter Norm hergestellt, nur Bestehende verändert werden). Super kompliziert das Ganze, auch wenn ich versuche, die Infos des TCS zu verstehen. Puh, einfach ist anders. Ich habe mich darum lieber grad direkt für den Reboarder entschieden ;-).


 

Aber wieso denn jetzt überhaupt das Ganze mit dem Rückwärtsfahren. Der Autokindersitzhersteller Joie ist mir Rede und Antwort gestanden.

Wieso ist es denn überhaupt sicherer, die Kinder möglichst lange rückwärts fahren zu lassen?
Joie: Das Rückwärtsfahren ist für Kinder fünfmal sicherer als vorwärts gerichtetes Fahren. Der Kopf des Babys macht bis zu 25 Prozent seines Gesamtgewichts aus. Im Vergleich dazu sind es bei Erwachsenen nur bis zu 8 Prozent. Wenn das Kind nun mit einem 5-Punkt-Gurt, also dem im Kindersitz integrierten Gurt, angeschnallt ist, der den ganzen Körper fixiert, ist lediglich der Kopf des Kindes nicht fixiert. Bei einem Aufprall und der sofortigen Abbremsung wirken enorme Kräfte auf das Kindersitzsystem und den nicht fixierten Kopf ein. Die Krafteinwirkung auf den Nacken ist aufgrund der noch nicht komplett entwickelten Muskulatur und dem verhältnismässig schweren Kopf enorm und die Verletzungen dementsprechend gravierend. Wenn das Kind aber rückwärtsgerichtet sitzt, wird der Körper in den Sitz gedrückt, die einwirkenden Kräfte werden vom Sitz aufgenommen und abgeleitet. Der Kopf wird nicht nach vorne geschleudert, sondern ebenfalls in die Kopfstütze gedrückt, was die gefährliche Belastung auf den Nacken enorm minimiert und so die Sicherheit stark erhöht. Wir empfehlen aufgrund der Anatomie der Kinder, diese bis 4 Jahre in einem Reboarder zu transportieren, gerne auch noch länger.

Und was ist bei einem Auffahrunfall?
Joie: Ein schwerer Heckaufprall ist statistisch gesehen eher selten. Sollte es aber doch dazu kommen, sitzt das Kind in einem Reboarder weiter weg vom Aufprallpunkt. Auch bei Autos mit kleinem Kofferraum gibt es so eine grössere Knautschzone. Bei einem Heckaufprall sind ausserdem meist beide Fahrzeuge in Bewegung, somit sind die Kräfte sehr viel geringer als beim Frontallaufprall. Was allerdings öfters passiert, sind Vollbremsungen, da wird das Kind in den Reboarder gedrückt und die Verletzungsgefahr ist um einiges geringer.

Logo Joie Autokindersitze


 

Reboarder Beratung Ostschweiz: Welcher Autositz ist der richtige für mein Kind?

Alles klar? Wenn du jetzt zwar überzeugt bist, dann hast du vielleicht doch noch einige offene Fragen. Oder sie kommen spätestens, wenn du nach den verschiedenen Modellen im Internet suchst. Auch da gibt es eine tolle Lösung bei uns in der Ostschweiz. Angela Schmid hat sich aufs Thema Kinderautositze (also vorwärtsgerichtet wie natürlich auch Reboarder) spezialisiert und berät ihre Kundinnen und Kunden kompetent in ihrem Geschäft. Du fährst bequem mit deinem Auto in den Drive-in-Laden in Gossau SG und darfst dich durchs Sortiment testen. Ihr schaut gemeinsam, welcher Sitz für dein Auto und natürlich zu deinem Kind passt.

Reboarder Beratung in der Ostschweiz auch - rückwärtsfahren ist auch für grössere Kinder sicherer

 

Wieso Angela das Thema „sicheres Autofahren“ so beschäftigt, hab ich sie gleich selber gefragt:

Angela, du führst in Gossau SG die unabhängige Kindersitz-Beratung der Ostschweiz für Babyschalen, Reboarder und Folgesitze. Wieso ist gerade das Thema Reboarder für dich so wichtig?
Angela (Tschibis GmbH): Es gibt bis zum Alter von ca. 4 Jahren keine sichere Alternative zum Reboarder. Leider hinken wir in der Schweiz mit der Aufklärung, was die Sicherheit der Kinder im Auto betrifft, hinterher. Auch unser Sohn fuhr nach dem Babyschalengeschrei erst vorwärts – und nur, weil er auch da weiter weinte, habe ich mich über Reboarder informiert. Nach erneutem Fehlkauf war mir klar – den richtigen Sitz zu finden, ist gar nicht so einfach.

Mit welchen Aussagen zum Thema rückwärts fahren wirst du regelmässig konfrontiert?
Angela (Tschibis GmbH): „Wohin soll denn mein Kind mit den Beinen“
da gibt es einerseits variable Lösungen, welche deinem Kind Platz schaffen – andererseits lieben Kinder diese Haltung (im passenden Sitz).

„Mein Kind sieht so ja gar nichts“
Mal abgesehen davon, dass Reboarder 5x sicherer sind: Dein Kind hat rückwärts die Pole-Position im Auto! Es hat den Überblick, Panoramasicht aus dem Heckfenster, einen Spiegel korrekt montiert, sieht es auch nach vorne und du siehst dein Kind. Vorwärts – mal ganz ehrlich – sehen die Kinder den Vordersitz, beim Seitenfenster geht alles viel zu schnell (wenn sie denn überhaupt schon genug gross sind, um überhaupt was zu sehen)

Was rätst du den Eltern, die hier mitlesen?
Angela (Tschibis GmbH): Ich selbst bin von Natur aus sehr skeptisch. Nachdem ich mich intensiv mit dem Thema ‚Sicherheit im Auto‘ auseinandergesetzt habe, war für mich dann klar, dass unser Sohn so lange wie nötig rückwärts fährt. Er liebt seinen Sitz – er liebt das Autofahren und trotz seiner vier Jahre möchte er nicht vorwärts fahren.

Angela Schmit von Tschibis in Gossau SG berät zum Thema Kinderautositze und Reboarder

 

Wie oben schon erwähnt, war ich selber vor 2 Jahren bei Angela in der Beratung.

Und das sind meine Gründe, wieso ich mich für eine persönliche Beratung entschieden habe:

  • ich wollte stundenlanges Vergleichen im Internet vermeiden und vom geballtem Wissen profitieren (oft sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den üblichen Babygeschäften leider nicht gut genug geschult, um eine kompetente Reboarder-, bzw. Kindersitzberatung anzubieten und beim Probeeinbauen optimal unterstützen zu können)
  • jedes Kind ist von der Statur her anders und ich wollte einen Sitz, der perfekt zu  meinem Kind passt und in dem er sich wohlfühlt. Super, wenn er probesitzen kann.
  • nicht nur jedes Kind ist anders, es ist auch nicht jeder Sitz für jedes Auto optimal, und da wir immer wieder mit anderen Fahrzeugen reisen, musste die „eierlegende Wollmilchsau“ her, die einfach überall reinpasst
  • ich wollte sicher sein, dass ich unsere Autositze korrekt einbaue. Gemäss TCS Schweiz ist jedes zweite Kind im Auto nicht richtig gesichert. Angela erklärt mit viel Geduld, wie es richtig geht und ist auch nach dem Kauf erreichbar, wenn noch Fragen auftauchen.

 

Hier findest du den Drive-In von Angela:

Tschibis GmbH – Kinder fahren sicher
Persönliche Beratung für Reboarder, Babyschalen und Folgesitze
Poststrasse 10a
9200 Gossau
Tel. 079 616 43 56
www.tschibis.ch
info@tschibis.ch

Wenn du dich einfach mal ganz unverbindlich zum Thema informieren möchtest, kann ich dir die Facebook-Gruppe von Angela empfehlen: Reboarder-Beratungsgruppe von Tschibis

Bei Tschibis gibt es eine Autokindersitzberatung in Gossau St.Gallen


 

Babyschale mit Liegefunktion

Bei der Durchsicht der Joie Autokindersitze bin ich bei der einen Babyschale hängengeblieben und ich wusste gleich, die soll auch noch einen kleinen Platz im Beitrag erhalten. Wir alle wissen ja, dass geraten wird, die Babys nicht zu lange am Stück in der Babyschale zu transportieren (Sauerstoffzufuhr etc….) . Mit dem Joie i-Level kann das Baby auch während der Autofahrt gemütlich in Liegeposition schlafen.

Joie bietet eine Babyschale mit Liegefunktion die auch während der Fahrt genutzt werden kann.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Joie Baby Schweiz und Tschibis GmbH.
Bilder: spinoggelfritz.ch / Joie Baby Schweiz / Tschibis GmbH

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